Plattform-Ökonomie meets mobile App

Wie ein Marktplatz für Getränke-Händler es App-Kunden ermöglicht, zu Wunschzeiten ihren Durst zu stillen

iPhone-Durst-Home-Overview-768x952
Als Durst auf der grünen Wiese anfing ihr Produkt zu planen, wusste das Startup genau, was es von einer Commerce Lösung wollte:

  • mobile-first als Grundlage für den kundenzentrierten Getränke-Lieferservice
  • eine Kombination aus Marktplatz und Multi-Interface-Shopsystem, um den Erwartungen von Händler und Kunden gerecht zu werden
  • die technische Basis, um den Gesamtprozess inklusive Logistik über eine verlässliche Plattform abzuwickeln

Eine Out-of-the-box-Lösung reichte für diese Ziele nicht aus. Im Vergleich zu anderen Shopsystemen, überzeugte Spryker letztendlich durch den technisch versierten Ansatz, die Möglichkeit zur Plattformentwicklung, sowie das skalierbare Lizenzmodell.

Digital angetriebener Durststiller und Hebel für Händler zugleich

Für viele Getränkehersteller ist der Aufbau eines eigenen Online-Vertriebskanals aufwendig, da die Auslieferung von Getränken ein regionales Geschäftsmodell ist. Durst hilft diesen Unternehmen, ihre Produkte ganz einfach digital verfügbar zu machen und mit der Durst-App den Endkunden einen zusätzlichen Bestell-Kanal anzubieten.

Durst selbst konzentriert sich auf den Service rund um die Getränkebestellung – die Lagerung und Auslieferung übernehmen regionale Händler. Die Durst-Plattform für Händler stellt im Hintergrund sicher, dass Getränkehersteller ihre Produkte selbst pflegen sowie Liefergebiete und Konditionen verwalten können. Sobald eine Bestellung eingeht, bekommt der Händler eine Benachrichtigung und leitet den Versand ein.

Aus Kundensicht sieht das Ganze so aus: in der Durst-App für iPhone und Android sieht der Kunde, abhängig vom Standort, das jeweilige Sortiment an verschiedenen, regionalen sowie national verfügbaren Getränken. Nach Zusammenstellen der Bestellung, werden ihm – entsprechend der jeweils angebundenen Händler – verschiedene Zeitfenster für die Lieferung nach Hause oder an einen anderen Wunschort angeboten.
Fahrer-Auto_komp

Wie hat Durst einen zügigen Launch für App und Händler-Plattform erreicht?

Wir arbeiten agil mit Scrum als Projekt Management-Framework. Das bedeutet, unsere Projekte werden nicht etwa auf 24-Monats-Basis, sondern in Wochen geplant. Die kurze Time-to-Market hilft uns, die Plattform schnell weiterzuentwickeln und bestimmte Features einzeln zu testen, anstatt auf einen Schlag mit einem Riesenbatzen an Features live zu gehen."


- Matthias Steinforth, Gründer & Geschäftsführer Durst
Für den Go-Live hat sich Durst drei Ziele gesetzt, die durch den MVP-Ansatz verwirklicht wurden. Um ein solches Minimum Viable Product – sprich ein minimal funktionsfähiges Produkt – auf den Markt zu bringen, hat das Team von Durst...

  • … eine umfassende Datenbank mit Produkten aufgebaut und über die Anbindung an das PIM von Spryker-Partner Akeneo integriert
  • … Schnittstellen bereitgestellt, damit die mobile App und die Plattform für die Händler funktionieren
  • … einen vollständig digitalen Bestellprozess auf Basis von Spryker Modulen entwickelt und durch eigene Module – beispielsweise zur Pfandberechnung – erweitert

Auf Basis dieser drei Säulen, verfolgt das Unternehmen nun die Weiterentwicklung der Smartphone-App für Kunden und der Plattform für Händler. Ziel ist es, mit Spryker die technische Plattform für den gesamten Bestell-, Auslieferungs- und Bezahlprozess bereitzustellen. So sollen neben der Bestellung über die Durst-App, auch Tourenplanung, Leerguterfassung, Bezahlung und Rechnungsstellung aus einem System heraus erfolgen.

It's a Match

Auf dem Weg zum Launch wurde der Plattform-Anbieter von der Spryker Partner Agentur kernpunkt unterstützt. kernpunkt lieferte die nötige Infrastruktur und spezialisierte Ressourcen die Dursts agiles Vorgehen unterstützend getragen und das MVP maßgeblich vorangebracht haben.

Durch welche drei Konzepte übertrumpft Durst den Getränkemarkt um die Ecke?

Fahrer-Scanner_komp_1

1. API-first – die neue Art des headless Commerce

capability_icon_api_128Online Shop war gestern: Durst hat erkannt, dass Kunden viel lieber Getränke über ihr Smartphone bestellen, während stationäre Händler über die Plattform Produkte ganz einfach integrieren und über eine Verknüpfung mit der App zum Verkauf anbieten können.

Dieses abweichende API-first Konzept bedeutet, dass kein klassischer Webshop mit untrennbaren Frontend und Backend im Vordergrund steht. Verschiedene, ausgewählte Frontends und Systeme können flexibel über die API an das modulare Backend angeschlossen werden. Der Handel basiert somit nicht auf einer reinen Shop-Lösung, sondern ist headless und kann mit einer Vielzahl an Kundenschnittstellen bespielt werden.

Neben der App, der Händlerplattform und weiteren Drittanbieter-Systemen, benutzt Durst zudem einen Demoshop und verschiedene Live-Systeme zum Testen verschiedener Standorte.

2. Individualisierung durch Technologie Ownership

KPI_TCO-02Ein Blick auf den Markt beweist: der Getränkekauf findet zumeist noch stationär statt. Dieses Geschäftsmodell zu digitalisieren und in seiner Komplexität benutzerfreundlich umzusetzen, erfordert ein Mitdenken des Unternehmens ab der ersten Sekunde. Die Möglichkeit zur vollen Technologie Ownership sind daher für Durst besonders wichtig. Beispielsweise die Verknüpfung von Logik und Prozessen hinter berechneten Lieferzeitenfenster wurde von Durst selbst nahtlos in das Spryker Commerce OS eingebunden.
Durst-Customer-App-Timeslot
Scaling

3. Flexibles Wachstum und solide Performance

performance_booster-02Was für den Kunden heute funktioniert und Effizienz garantiert, kann morgen schon nicht mehr ausreichen. Durch die modulare Struktur und den API-first Ansatz, kann Durst verschiedene Kundenschnittstellen, aber auch zusätzliche Systeme oder gar Server kurzfristig anschließen. So können Touchpoints und Auslastung beliebig reduziert oder erweitert werden. Das ermöglicht eine höchstmögliche Nutzerfreundlichkeit auf der einen und Skalierbarkeit auf der anderen Seite.

Schnelles Wachstum für Durst

Wir wollen unsere Plattform so schnell wie möglich bundesweit ausrollen und in allen Städten mit mehr als 50.000 Einwohnern – das sind ca. 150 in Deutschland – anbieten. Hierfür erweitern wir die Produktpalette und Verfügbarkeit stetig. Dank Sprykers flexibler und modularer Architektur, konnten wir den Launch und die Weiterentwicklung durch einen agilen MVP-Ansatz umsetzen. Den soliden API-first Ansatz mit Verknüpfung von mobile App und Händler-Plattform haben wir bei keinem anderen Anbieter in dieser Form gefunden und können uns nun voll und ganz dem Wachstum von Durst widmen."

- Matthias Steinforth, Gründer & Geschäftsführer Durst

Case Study als PDF downloaden

Interessiert an weiteren Spryker Cases?

Alle Cases ansehen
CTA