METRO öffnet neue Türen für den Lebensmittel-Großhandel

Wie METRO kleine unabhängige Einzelhändler mit einem maßgeschneiderten Online Shop unterstützt

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36,5 Mrd. € Jahresumsatz
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Aktiv in 35 Ländern
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>150.000 Mitarbeiter
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~2.000 IT-Mitarbeiter
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METRO ist ein führender internationaler Spezialist für den Groß- und Lebensmittelhandel – eine Branche, in der die IT in der Vergangenheit eher als Supportfunktion für das klassische B2B-Großhandelsgeschäft fungierte.

Bei METRO hingegen ist Omnichannel bereits ein großer Teil der Unternehmensstrategie. Der Fokus von METRO-NOM, der Tech-Unit des Großhändlers, liegt dabei insbesondere auf der Digitalisierung des B2B-Handels. Das übergeordnete Ziel: die richtigen technischen Voraussetzungen für die digitale Transformation schaffen.

Kundenzentrierung für alle!

METRO bedient vor allem folgende drei Kundengruppen:

  • HoReCa-Kunden (Hotels, Restaurants & Catering),
  • SCOs (Small Companies & Offices) und
  • Trader (kleine unabhängige Einzelhändler, für METRO schwerpunktmäßig in Osteuropa).
Customer_Centric_128Um die Kundenzentrierung zu optimieren und die Kundenbindung zu stärken, müssen auch die digitalen Services für die unterschiedlichen Kundengruppen an verschiedenen Standorten entsprechend an die jeweiligen Bedürfnisse angepasst werden:

So zahlt zum Beispiel Restaurant A nicht zwingend den gleichen Preis für Mehl wie Restaurant B. Abhängig von u.a. den Abnahmemengen werden individualisierte Preise für die Kunden angesetzt. Um derartige Daten jedoch zu sammeln und auswerten zu können, müssen der permanente persönliche Dialog mit dem Kunden und die Vielzahl an Daten in den digitalen Tools des Konzerns abgebildet werden können – dabei hat die METRO das Credo, Systemkomponenten, die einen Wettbewerbsvorteil versprechen, selbst zu entwickeln.

Eine App als Kunden-Navigator

Die METRO AG fokussiert sich auf den Omnichannel-Ansatz, um den Einkauf von seinen Kunden so schnell und effizient wie möglich zu gestalten. Hier verschmilzt das analoge Einkaufen mit digitalen Komponenten. Das erfolgt zum Beispiel über eine derzeit pilotierte App, die die Kunden vor Ort durch den sehr großen stationären Markt navigiert, damit sie ihre gewünschten Produkte zügig finden. Das Thema Convenience für den Kunden steht ganz klar im Mittelpunkt.
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Internationalisierung leicht gemacht

Aufgrund der Tatsache, dass METRO in so vielen Ländern vertreten ist, existieren auch unterschiedlichste Kundenanforderungen. Deswegen setzt METRO auf den „API-first“-Ansatz.
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„Wir nutzen die Spryker-Lösung als Frontend-Tool und verbinden diese über unsere APIs mit unseren Backend-Systemen. Die Motivation für diese Partnerschaft bestand darin, uns technologisch etwas breiter aufstellen zu wollen, schneller zu skalieren und um unseren Kunden den besagten diversifizierten Funktionsumfang bieten zu können.”

- Timo Salzsieder, CIO/CSO der METRO AG und CEO von METRO-NOM
Deswegen launcht METRO gemeinsam mit Spryker einen zweiten Shop mit einem anderen Funktionsumfang, der sich eher an die Kundengruppe der kleinen unabhängigen Einzelhändler richtet, also der sogenannten Trader.
„Den Trader-Shop haben wir in Rumänien als Piloten gestartet – weitere Länder folgen. Eine gute Skalierbarkeit des Online Shops war uns von Anfang an sehr wichtig. Deshalb haben wir uns auch für Spryker entschieden.”

- Timo Salzsieder, CIO/CSO der METRO AG und CEO von METRO-NOM
capability_icon_api_128Die Logik des Trader-Shops basiert auf einem standardisierten Backend. Die APIs ermöglichen es, dass Shops international 1:1 verwendet und gleichzeitig auch an lokale Bedürfnisse angepasst werden können. Die sogenannten „Advanced Services“ bieten einen hohen Grad an Flexibilität. Das API-basierte Backend macht es also möglich, Bedürfnisse in einem Land, die sich verändern oder nicht in den Corporate-Standard bzw. die Advanced Services passen, anzupassen.

Die Umsetzung der neuen Trader-Shops

Inviqa war für die Beratung der METRO und die anschließende Implementierung der flexiblen Trader-Shops verantwortlich.
 
Aufgrund der langjährigen Erfahrung in der Entwicklung von B2B-Plattformen wurde Inviqa gewählt, das Spryker Commerce OS als Front-End Tool der neuen Trader-Shops über APIs mit den verschiedenen Altsystemen der METRO zu verbinden.  
 
Als Platinum-Partner konnte Inviqa bereits einige Projekte mit Spryker erfolgreich umsetzen.
 

Die Spryker Glue API verbindet

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Die Glue API ist eine JSON-REST-API, mit deren Hilfe B2C- und B2B-Shops Frontend APPs, wie IoT, Mobile und Websites, mühelos integriert und personalisiert werden können. Diese Schnittstelle ermöglicht den Austausch von Daten auf verschiedenen Systemen und ist auch bei METRO der Ausgangspunkt für die Gestaltung verschiedener Touchpoints und dient allen internationalen internen und externen Stakeholdern als leicht zugängliche Informationsquelle.

Die Spryker Glue API erleichtert das Implementieren unterschiedlichster Kontaktpunkte. Diese Touchpoints gibt es auch in Form alternativer Frontends, die Software Development Kits (SDKs), wie Progressive Web Apps verwenden. Mit der Spryker Glue API kann METRO relevante Daten von individuellen Anwendungsfällen sammeln und Geschäftsprozesse dahingehend optimieren.

METRO setzt im Lebensmittelgroßhandel neue Standards

Es ist keine leichte Aufgabe, ein bislang weitestgehend analoges Geschäftsmodell wie den Großhandel in die digitale Welt zu überführen. METRO verfügt über die richtige Mischung aus der optimalen Kundenzentrierung und dem technologieorientierten Ansatz, um die Digitalisierung einer ganzen Branche zu unterstützen. Vor allem auf Seite der Trader treibt METRO mit der passenden Technologie die Internationalisierung voran und öffnet Händlern neue Türen für den Großhandel mit Lebensmitteln.

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